Minderwertigkeitskomplex und raffrollo

Meine beste Freundin heißt Ewa. Ewa hat vor zwei Monaten ein Mädchen adoptiert. Das ist ärgerlich, aber Ewa konnte eigenes Kind nicht haben. Das adoptierte Mädchen heißt Ania und ist 6 Jahre alt. Es ist blind. Der Entschluss ist schwer für Ewa gewesen. Ihre Verwandten und Bekannten waren am Anfang sehr verwundert. Heute ist jedoch Ewa von den Leuten bewundert. Das Mädchen lernt gerade die einfachsten Tätigkeiten. Es lernt schreiben und lesen. Ania kennt schon Brailleschrift. Ewa kommt mit neuen Situationen phantastisch zurecht. Da sie wusste, dass ihre Tochter die Sonne nicht mag, hat sie in ihrem Zimmer ein raffrollo installiert. Fragen Sie warum? Das Mädchen ist doch blind! Tja, aber sie kann es selbst senken und hochheben. Ania ist davon überzeugt, dass sie besser in Dunkelheit aussieht. Sie leidet wahrscheinlich an Minderwertigkeitskomplex. Meine Freundin verbringt seit zwei Monaten viel Zeit mit ihrer Tochter. Sie liebt Ania. Ich bewundere Ewa. Sie ist mutig, dass sie solche Entscheidung getroffen hat. Von Zeit zur Zeit trifft sich ihre Tochter Ania mit ihren Freunden. Meines Erachtens soll Ania gemeinsam mit gesunden Kindern lernen und integrative Schule besuchen. Was meinen Sie davon? Man kann natürlich für Ania eine Schule finden, in welcher raffrollo installiert ist.